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Grober Pinselstrich mit intensiven Farben - Trierer Masterstudentin Irina Geigert stellt in eigenART aus

 

Die Trierer Design-Masterstudentin Irina Geigert zeigt im August ihre Exponate im Kunst- und Kulturraum eigenART im Basement der TRIER GALERIE.

„Schon als Kind konnte ich mich besser mit Bildern ausdrücken als mit Worten“, erzählt die 1992 in der Ukraine geborene junge Künstlerin. „Ich wollte das darstellen, was meine Fantasie hergab. Das Format war da egal. Erst später entdeckte ich den Spaß an der Malerei und nach meinem Bachelor Studium an der Hochschule Trier, Intermediales Design, begann ich, wieder zu malen.“

Dabei benutzt Irina Geigert für ihre Bilder große, flache Borstenpinsel, um die Farbe dick aufzutragen. „Ich mag den groben Pinselduktus und die intensiven Farben, das Kontrastreiche.“

Ihre Kindheit in der Ukraine, in einer ländlichen, armen Umgebung, mit wenig Spielzeug und keinerlei Zugang zu Technologien, habe ihre Kreativität und ihr Vorstellungsvermögen gefördert. Als die Familie dann im Jahr 2000 nach Deutschland umgezogen sei (sie ist mütterlicherseits deutscher Herkunft), habe sie große Schwierigkeiten gehabt, die deutsche Mentalität zu verstehen und Freundschaften zu schließen. So habe sie sich in eine andere Welt geflüchtet. Und intensiv mit dem Zeichnen ihrer Lieblings-Zeichentrickfiguren begonnen. „Das weckte in mir den Wunsch, später im Beruf einmal für Zeichentrickfilme zu arbeiten.“

Nach dem Abitur hat Irina Geigert dann auch gleich Intermediales Design an der Hochschule Trier studiert. „In diesem Jahr habe ich mit dem Master Studium Design  begonnen. Ich möchte mein Wissen und meine Fähigkeiten in Richtung Game-Design vertiefen.“